SPD lässt sich das Freibad nicht „schlecht“ reden

Kommunalpolitik


Gerüchte um Schließung des Sassenberger Freibades beunruhigen die Einwohner - SPD redet Klartext

Unsicherheit war bei einigen SPD-Mitgliedern auf ihrer letzten Mitgliederversammlung zu spüren. „Wird das Freibad dieses Jahr überhaupt geöffnet?“ fragten einige Mitglieder. Nach den derzeitigen Presseberichten kann man leicht den Eindruck gewinnen, dass das Freibad in einem unsicheren Zustand ist. „Auch in der Öffentlichkeit herrscht Unsicherheit über das Thema“, so Michael Franke, SPD-Fraktionsvorsitzender. Franke ist sichtlich verstimmt über das Ingenieurbüro, welches lediglich den Auftrag hatte, die Kosten für eine Sanierung des Beckens zu schätzen. „Wir wollten verlässliche Zahlen für die Sanierung des Schwimmbeckens haben, um damit in den Fachausschüssen weiter zu arbeiten. Auch für spätere Haushaltsberatungen sind diese Zahlen sehr wichtig und damit wurde das Unternehmen beauftragt“, machte Franke deutlich. Nun hat sich aber das Ing.-Büro nicht nur mit den Kosten für die Sanierung befasst, sondern zusätzlich auf die Gefahrenpunkte Sprungturm und Rutsche hingewiesen. Auf Rückfragen aus dem Ausschuss, ob das Freibad denn sicher sei, und ob das Freibad im Mai überhaupt geöffnet werden kann, erklärten die Ingenieure, dass sie keine Sachverständigen wären und deswegen zu diesem Thema nichts weiter sagen könnten. „Wenn man dazu nichts Konkretes sagen kann, warum spricht man die Gefahrenpunkte dann erst an?“ kritisiert Franke. „Das schürt nur Unsicherheit. Allen ist klar, dass wir im Jahr 2010 ein Freibad anders planen würden, als dies vor 50 Jahren getan wurde.
Auch wenn die Bedingungen nicht optimal sind, so freuen wir uns doch alle das Freibad in diesem Jahr wieder eröffnen zu können.
Wann das Freibad letztendlich saniert werden würde, lies Franke offen. Die veranschlagten Kosten von ca. 1.3 Millionen € seien schließlich kein Pappenstiel.

 
 

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